Umweltministerkonferenz 2026 Sachsen
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Die Umweltministerkonferenz in Leipzig ist zu Ende gegangen mit zwei starken Initiativen aus NRW, die spürbare Verbesserungen für Umwelt und Verbraucherinnen und Verbraucher bringen:
- Altkleidersammlung entlasten
- Aus für Einweg-E-Zigaretten
Die Altkleidersammlung gerät zunehmend unter Druck: mehr Mengen, schlechtere Qualität und viele Stücke sind nicht mehr wiederverwendbar. Das bringt vor allem Kommunen und gemeinnützige Sammler an ihre Grenzen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft, indem sie gut erhaltene Kleidung wieder in den Kreislauf bringen, soziale Projekte unterstützen und zum Umwelt- und Ressourcenschutz beitragen. Ohne eine Neuordnung der Verantwortung droht das bestehende Sammelsystem wirtschaftlich zu kippen. Die Hersteller müssen hier stärker in die Pflicht genommen werden. Sie sind für die Textilien und auch deren Entsorgung und Recycling mit verantwortlich. Kommunen und Sammler brauchen einfache, praktikable Regeln, die sie entlasten. Wir fordern deshalb ein gerechtes Sammel- und Recyclingsystem sicherzustellen. Aktuell tragen vor allem Sammler und Kommunen die Kosten und Risiken. Das muss sich ändern. Die Hersteller müssen an den Kosten beteiligt werden.
Einweg-E-Zigaretten/ Vapes sind nicht nur ein erhebliches Umweltproblem, sondern auch ein konkretes Sicherheitsrisiko. Gelangen sie in den Restmüll, kann es in Entsorgungsanlagen zu gefährlichen Bränden kommen, bei denen giftige Gase freigesetzt werden. Wenn sie in der Umwelt weggeworfen werde, gelangen Schadstoffe in Böden und Gewässer. Wir haben die Bundesregierung deshalb aufgefordert, das angekündigte Verbot von Einweg-E Zigaretten zeitnah umzusetzen. Weitere Infos unter www.umweltministerkonferenz.de